Als Arzt nach Coburg – Willkommen in der Praxis

Stipendiatenprogramm des Landkreises Coburg

Für Studierenden der Humanmedizin mit dem Berufswunsch Hausarzt existiert ein Stipendium des Landkreises Coburg. Wir fördern Sie zwischen dem 1. Semester und der Approbation für fünf Jahre mit 300 Euro pro Monat.

Während jährlich stattfindender Stipendiatentreffen lernen Sie Ihren zukünftigen Lebensmittelpunkt sowie die regionalen Akteure des Gesundheitswesens schon während des Studiums kennen. Nebenher bietet ein Programm aus Kultur- und Freizeitaktivitäten eine willkommene Erholung vom Studienalltag. Die Kosten des Treffens trägt der Landkreis Coburg als Stipendiengeber.

Nach der Approbation absolvieren Sie die Fortbildung zum Allgemeinmediziner im Weiterbildungsverbund Coburg. Das hat folgende Vorteile:

  • Individuelle Planung und Koordination Ihrer Weiterbildung
  • Mentoring-Programm
  • Nahtloser Übergang von der stationären in die ambulante Phase
  • Standortsicherheit (kein Umzug)
  • Kontakte zu niedergelassenen Allgemeinmedizinern
  • Hauseigene Kindertageseinrichtung

Außerdem erwartet Sie eine abwechslungsreiche praktische Tätigkeit als Hausarzt/Hausärztin für mindestens 24 Monate im Landkreis Coburg.

Mehr unter: Gesundheitsregionplus

Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Coburg

Der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin gehört zu den „Flaggschiffen“ der Gesundheitsregionplus. Hier bieten wir Studienabsolventen mit dem Ziel, Hausarzt zu werden, eine strukturierte Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin an. Diese findet sowohl im Klinikum Coburg als auch in Arztpraxen in der Region statt.

Alle erforderlichen Weiterbildungsabschnitte werden hier aus einer Hand angeboten und Ihren Zielen entsprechend von vornherein festgelegt. Die Ausbildung umfasst 5 Jahre, wobei 3 Jahre im Klinikum Coburg stattfinden. Hier bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die Innere Medizin mit ihren Fachabteilungen Allgemeinmedizin, Gastroenterologie, Kardiologie, Nephrologie, Endokrinologie und Onkologie kennenzulernen sowie auch intensivmedizinische, chirurgische, neurologische, urologische, gynäkologische, anästhesiologische, strahlen-therapeutische und pädiatrische Inhalte zu erlernen. Die Möglichkeit einer Promotion ist im Weiterbildungsverbund ebenfalls gegeben.

Im Anschluss an die klinische Weiterbildung erfolgt der Wechsel für 24 Monate in eine Hausarztpraxis in unserer Region. Das Rotationskonzept ist im Vorfeld individuell anpassbar und erfolgt in den klinischen Fächern entsprechend den laut Weiterbildungsverordnung geforderten Zeiten. Eine volle Weiterbildungsermächtigung liegt vor.

Die Vorteile sind, neben der hohen Qualität der Weiterbildung, eine feste Vergütung während der gesamten Zeit, die räumliche Nähe der Stationen, die einen Wohnortwechsel überflüssig machen, sowie die Tatsache, dass die auszubildenden Ärzte dank der engen Vernetzung mit dem Hausarztverein intensive Kontakte knüpfen, die in eine Praxisübernahme oder Partnerschaft münden können.

Im Weiterbildungsverbund haben wir an alles gedacht: Da Ärzte in dieser Lebensphase häufig schon kleine Kinder haben, hat der Weiterbildungsverbund eine hauseigene Krippe/Kita, in denen Kinder von 0 bis 6 Jahren von 06:30 – 21:45 Uhr durchgehend betreut werden können. Auch besteht die Möglichkeit, die Weiterbildung teilweise oder vollständig in Teilzeit durchzuführen.

Während der gesamten Zeit steht den auszubildenden Ärzten ein Mentor zur Verfügung, der bei der Organisation der Weiterbildung wertvolle Ratschläge und persönliche Erfahrung zur Verfügung stellt. Die Unterstützung der Gesundheitsregionplus durch den COACH-Service steht selbstverständlich auch allen Teilnehmern der Weiterbildung zur Verfügung. Während der gesamten Weiterbildungszeit haben Sie Planungssicherheit und nach Beendigung sehr gute Chancen für genau die Form der Berufsausübung, die Sie anstreben.

Sie haben Ihre Weiterbildung schon begonnen? Ein Wechsel in den Verbund ist dennoch jederzeit möglich. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung!

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Praxis eröffnen

Sie überlegen, eine eigene Praxis zu eröffnen? In der Region Coburg finden Sie hierzu optimale Rahmenbedingungen, denn momentan ist unser Planungsbereich offen und es gibt freie Arztsitze.

Im Rahmen unserer COACH-Services helfen wir Ihnen gerne bei der Suche nach einem geeigneten Standort und unterstützen sie logistisch bei der Nutzung der beachtlichen Förderkulisse von Bund, Freistaat und Region.

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Förderkulissen nutzen
COACH-Service

Praxis übernehmen

Alternativ ist auch die Übernahme einer bestehenden Praxis immer möglich.

Haben Sie Interesse daran bestehende Praxisräume zu übernehmen? Dann wenden Sie sich an uns. Wir hören uns gerne in unserem breiten Netzwerk für Sie um und melden uns umgehend bei Ihnen, wenn sich eine entsprechende Möglichkeit auftut, oder wir schauen, ob wir in unserem Netzwerk eine entsprechende Stelle für Sie schaffen können. Sie können darauf vertrauen, dass wir in jedem Fall unser Bestes geben, um Sie bei Ihrem Start im Coburger Land zu unterstützen.

Arzt im Angestelltenverhältnis

Der Arzt im Angestelltenverhältnis ist die betriebswirtschaftlich risikoärmste Option zur Ausübung des Arztberufes. Hierbei ist das monatliche Gehalt stets sicher, es besteht kein Risiko für Investitionen in Geräte oder Praxiseinrichtung, die Arbeitszeiten sind geregelt und entweder in Teil- oder Vollzeit. Die Anstellung kann sowohl in einer Einzelpraxis, einer Gemeinschaftspraxis oder auch in einem medizinischen Versorgungszentrum erfolgen. Im offenen Planungsbereich, wie der Region Coburg, kann die Anstellung in fachgleicher oder fachübergreifender Weise erfolgen und das Leistungsspektrum darf entsprechend ausgeweitet werden.

Jobsharing

Das Jobsharing ist ebenfalls eine spezielle Form der Gemeinschaftspraxis im selben Fachbereich. Hierbei wird der Versorgungsauftrag einer Praxis auf mehrere Schultern verteilt, ohne dass der Leistungsumfang nennenswert ausgeweitet werden darf. Diese Form der Partnerschaft wird in der Regel dann eingegangen, wenn der Planungsbereich für Neuzulassungen gesperrt ist, der Praxisinhaber „kürzer treten“ möchte, oder der neue Kollege eine Vollzeitbeschäftigung auch mittelfristig nicht anstrebt. Direkte Investitionen fallen für den „Jobsharer“ nicht an, da er auf eine bereits vorhandene, funktionierende Praxisinfrastruktur zurückgreifen kann.

Diese Form der Zusammenarbeit ist von der Zustimmung des Zulassungsausschusses abhängig, der sowohl dem Juniorpartner eine beschränkte Zulassung erteilen, als auch die Genehmigung zu dieser Kooperation geben muss.

Medical School REGIOMED: Medizin modern studieren. In Kroatien und Deutschland.

Humanmedizin an der Medical School REGIOMED: Gesundheitskonzepte verstehen und weiterentwickeln. Spannendes Studium an der Universität Split und eine intensive Praxisphase im Herzen Deutschlands. Für hervorragende berufliche Aussichten.

Das Studium der Humanmedizin umfasst insgesamt sechs Jahre. Der präklinische Teil des Studiums (Studienjahre 1 bis 3) wird an der School of Medicine der Universität Split absolviert und erfolgt in englischer Sprache. Im vierten Studienjahr kehren Sie nach Deutschland zurück und durchlaufen den klinischen Teil des Studiums (Studienjahre 4 bis 6) an der Medical School REGIOMED. Während des gesamten Studiums sind Sie an der Universität Split immatrikuliert und schließen das Studium mit dem kroatischen Abschluss, der von der Universität Split verliehen wird, ab.

Mehr unter: Medical School REGIOMED

Einzelpraxis

Im Coburger Land gibt es momentan einen Bedarf an Allgemeinmedizinern, so dass die Eröffnung einer eigenen Praxis schnell und unkompliziert möglich ist. Auch dank der Unterstützung, die niederlassungswillige Ärzte von uns erhalten. Die Einzelpraxis ist der Klassiker unter den Niederlassungsmöglichkeiten. Ein großer Vorteil der Einzelpraxis ist die wirtschaftliche Unabhängigkeit. Unternehmerisches Risiko besteht zwar prinzipiell, jedoch ist es aufgrund des Ärztemangels in der Region gerade bei Hausärzten sehr unwahrscheinlich, dass kein wirtschaftlich tragfähiger Betrieb zu Stande kommt.

Die Wahl des Leistungsspektrums, die Sprechzeiten, die Wochenend- und Nachtdienste sowie die Wahl der Mitarbeiter bleiben bei diesem Modell stets in eigener Hand. Dieser Weg der Unabhängigkeit muss jedoch nicht Einzelkampf bedeuten: Der Zusammenschluss in einem Praxisnetz mit anderen eigenständigen Ärzten birgt die Chance zu einer besseren Versorgung der Patienten, beispielsweise durch abgestimmte Behandlungskonzepte, optimierte Kommunikation und gemeinsame Qualitätsstandards. Die Mitgliedschaft in einem Praxisnetz bietet dem Praxisinhaber zudem den notwendigen Außenblick und die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit Kollegen.

Praxisgemeinschaft

Die Praxisgemeinschaft ist eine Kooperation von zwei oder mehreren Vertragsärzten der gleichen (seltener: unterschiedlicher) Fachrichtungen. Hierbei bleibt die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Ärzte voll erhalten, genau wie die Festlegung des Arbeitsschwerpunktes. Es besteht ein eigener Patientenstamm; die Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns erfolgt jeweils getrennt. Es gibt jedoch besondere Synergieeffekte bei Räumlichkeiten, Personal und Gerätschaften, die gemeinsam angeschafft und genutzt werden können. Bei gleicher Fachrichtung besteht zudem eine einfache Vertretungsmöglichkeit für die kooperierenden Mediziner. Der fachliche Austausch ist bei diesem Modell quasi „mit eingebaut“. Bei diesem Modell ist keine besondere Genehmigung des Zulassungsausschusses zum Zusammenschluss erforderlich.

Gemeinschaftspraxis = Berufsausübungsgemeinschaft (BAG)

Die Gemeinschaftspraxis unterscheidet sich von einer Praxisgemeinschaft durch die gemeinsame Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Die beteiligten Ärzte bilden hier nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine wirtschaftliche Einheit. Aus diesem Grund ist eine Gemeinschaftspraxis häufig bei (Ehe-)Partnern beliebt, die ohnehin gemeinsam wirtschaften. Eine rechtliche Obergrenze für die Anzahl der teilnehmenden Mediziner besteht nicht, jedoch bedarf diese „Berufsausübungsgemeinschaft“ (BAG) der Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung. Die teilnehmenden Mediziner haben bei diesem Modell einen gemeinsamen Patientenstamm, den sie auch gemeinsam behandeln. Die Aufteilung der Einnahmen nach erfolgter Abrechnung regeln die Teilnehmer unter sich. Zu beachten ist bei dieser Niederlassungsoption, dass die Teilhaber im betriebswirtschaftlichen und medizinischen Rahmen voll für einander haften, weshalb bei dieser Form der rechtlichen Bindung unbedingt anwaltliche Beratung gesucht werden sollte.

Teilzulassung

Eine Zwischenlösung stellt die Teilzulassung dar. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Selbständigkeit und/oder Anstellung, wobei der Arbeitgeber eine Einzelpraxis, ein MVZ oder ein Krankenhaus sein kann. Teilzeit ist hier möglich und wird meistens auch praktiziert. Unabhängig von der Anstellung muss eine Tätigkeit in eigener Praxis von mindestens 10 Wochenstunden erfolgen. Die Umwandlung von einer Teil- in eine Vollzulassung ist in einem offenen Planungsbereich, wie dem unseren, prinzipiell möglich. Die individuelle Abstimmung erfolgt mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.

Medizinisches Versorgungszentrum – fachgleiche oder fachübergreifende Behandlung an einem Ort

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) stellt eine besondere Form der Gemeinschaftspraxis dar. Die Patientenversorgung wird durch fachgleiche oder fachübergreifende Behandlung der teilnehmenden Mediziner an einem Ort gesichert. Bei fachgleicher Zusammensetzung der tätigen Ärzte bietet sich der Vorteil einer schnell und unkompliziert einzurichtenden Vertretung bei Krankheit und Urlaub. Auch sind die Arbeitszeiten hier in der Regel vorhersehbarer und es findet durch gemeinsame Ressourcennutzung eine Entlastung von Verwaltungsaufgaben statt. Ein MVZ existiert in zwei verschiedenen Ausprägungen, der Freiberufler-Variante und der Angestellten-Variante. Bei der Freiberufler-Variante ruht die persönliche Zulassung und wird von der Zulassung des MVZs überlagert. Nach Beendigung der Tätigkeit im MVZ kann sie problemlos wieder aktiviert werden. Bei der Angestellten-Variante beziehen so beschäftigte Ärzte ein festes Gehalt, auch wenn sie weiterhin eigenverantwortlich medizinisch arbeiten. In jedem Fall ist jedoch das medizinische Versorgungszentrum als juristische Person Inhaber der Zulassung.